Fragen an den Islam

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Galib:
Um eine Ort zu haben an dem man zusammenkommt um das Gebet zu verrichten, aber in Folge auch um ein Gemeinschaftsleben im Sinn der Religion zu haben. Es ist gar kein „geweihter“ Ort wie die Kirche bei machen Christen, sondern ein reiner Versammlungsort. Der Prophet Mohammed hat aber gesagt „die ganze Welt ist unsere Moschee“

Galib:
Dazu gibt es zwei Sichtweisen. Die eine ist die Historische, wo man sagt dass Mohammed „den Islam begründet hat“, was aber islamisch theologisch nicht exakt ist. Denn erstens hat er das nie gesagt, dass er eine Religion gründen will und zweitens geht man davon aus, dass der Islam die Religon an sich ist, der Glaube an sich und dass dieser vom ersten Menschen, Adam / Adem, der auch der erste Prophet des Islam, also des Glaubens, war. Alle anderen Propheten und Gesandten haben dann immer die selbe Botschaft des einen Gottes gebracht, aber manche Gruppen wie Juden über Moses und Christen über Jesus haben dann eine vom eigentlichen Glauben, dem Islam, abweichende Religion daraus gemacht. Mohammed steht in dieser Linie aller Propheten als letzter und Vollender dieser immer gleichen Botschaft.

Galib:
Das komm darauf an, ob man davon ausgeht wie Historiker, dass Mohammed (gestorben 632 nach Christus) den Islam begründet hätte, oder dass der erste Mensch, Adam, wie die Muslime glauben, der erste Prophet war.

Galib:
Das kann man nicht sagen, da jede Ausgabe eine gössere oder kleinere Schrift hat oder ein grösseres oder kleineres Buch ist. Je nach dem eben.

Galib:
Das Pflichtgebet findet 5x am Tag zu bestimmten Zeiten (FrĂĽh, Mittag, Nachmittag, Abend, Nacht) statt.

Galib:
Es ist sowohl für Frauen als auch für Männer vorgeschrieben bzw empfohlen, sich möglichst vollständig zu bekleiden. Das gilt auch für den Kopf, was besonders als ein Zeichen des Respektes (vor Allah / Gott) gesehen wird.

Galib:
Weil es der Monat im Jahr ist, in dem man sich mit fasten und besonders bewussten und auch öfteren Gebeten und Verhalten bewusster als sonst sich Allah /Gott zuwendet und sich auch reinigt von dem was nicht so gut in und an einem ist.

Galib:
Schwer zu beschreiben, weil schlecht auf vielen Ebenen. Man ist traurig, dass der Glaube, der einem so wichtig ist, so falsch von den anderen gesehen wird, dass es Menschen gibt, die den Glauben so missbrauchen dass man sowas glaubt. Aber man kränkt sich manchmal einfach nur, weil jemand, der zwar keine Ahnung hat, aber jemanden der eine andere Religion hat, prinzipiell einfach nur beleidigen will.

Galib:
Gar nicht. Man geht davon aus, dass jeder Mensch bei der Geburt Muslim oder Muslima ist, weil der Islam ja einfach der Urglaube an Gott schlechthin ist. Das muss man aber von der Religion „Islam“ auseinanderhalten, denn „Religion“ ist ja eine Organisation von Menschen, nicht von Gott. Da gibt es nur den Glauben an Ihn oder eben nicht. Wenn man aber eine andere Religion dann hat und zum Islam gelangt, ist es eigentlich so dass man ihn wieder annimmt.

Galib:
In Österreich gibt es keinen Kirchenbeitrag für Muslime aber bisher gab es einen einmaligen Jährlichen Beitrag.

Galib:
Sehr ernst, vor allem den Koran, da dies die unmittelbaren Worte Gottes / Allahs sind. Diese kann man vermutlich nie ganz verstehen, weil Gottes Weisheit ja viel grösser ist als unsere, aber man muss bemühen, sie richtig zu interpretieren. Deswegen gibt es auch so viele verschiedene Meinungen zu vielen Themen im Islam, da der Text mit der Information zwar immer der selbe ist, aber das Verständnis davon sehr unterschiedlich. Zu „unseren“ heiligen Schriften gehören ausser dem Koran übrigens noch die Thora, die Bibel und die Psalmen Davids / Davuds. Von den letzteren drei wissen wir aber nicht, was daran noch original ist und was von den Anhängern des Judentums und des Christentums verfälscht worden ist, so dass sie eben Juden und Christen wurden und nicht Muslime geblieben sind, was ursprünglich ja schon Prophet Adam war.

Galib:
Natürlich, wenn man nicht beleidigend ist und uns zwingen will, gewisse Dinge nicht zu glauben. Der entscheidende Punkt ist der Respekt auf gleicher Augenhöhe.

Galib:
Nein, es ist der gleiche, denn es gibt ja nur einen Gott, und alle Propheten, von Adam, ĂĽber Abraham, Moses, Jesus und Mohammed hatten die gleiche eine Botschaft.

Galib:
Man trifft sich nach dem Gebetsruf, der die Aufforderung zum Gebet ist, in der Moschee oder sonst wo, oder ohne Gebetsruf, weil man keinen hören kann aber weiss, das es Zeit zum Beten ist. Dann kann man freiwillig einige Rakats, das ist eine bestimmte Abfolge von Bewegungen mit Gebeten bei denen man steht, sich beugt, niederwirft und sitzt. Dann kommt der verpflichtende Teil, das ist eine bestimmte Anzahl von Rekats , je nach Tageszeit zwischen 2 und 4, die man gemeinsam, nebeneinanderstehend und hinter einem Vorbeter betet. Dann können wieder freiwillige Rekats alleine folgen. Am Freitag zu Mittag gibt es das von Männern einzige Gebet, das verpflichtend in der Moschee zu besuchen ist (Frauen können, müssen aber nicht), da gibt es vor den 2 gemeinsamen Rekats eine kurze Predigt des Imams.

Galib:
Es findet zuerst ein gemeinsames Totengebet mit einer bestimmten Reihenfolge statt, dann bringt man den Verstorbenen zum Grab und begräbt ihn. Eigentlich ist es im Islam nicht erlaubt, einen Sarg zu verwenden, die Toten werden in ein Leichentuch gehüllt und in diesem Begraben. Vor dem Totengebet werden die Verstorbenen nach einem bestimmten Ablauf gewaschen, das ist Pflicht. Männer von Männern und Frauen von Frauen. Die Verstorbenen sollen möglichst schnell begraben werden, kann sein sogar noch am selben Tag, an dem sie gestorben sind, in Österreich und Deutschland ist das aber nicht so schnell möglich.

Galib:
Ja es geht mir sehr auf die Nerven, weil ich in dem Land, in dem ich lebe (Österreich), geboren bin wie auch meine Eltern usw. und einfach kein Ausländer bin. Außerdem hat Ausländer sein oder nicht, worüber man ja unabhängig lange reden kann , nichts mit einer Religion, egal mit welcher, zu tun.

Galib:
Naja, die Frage ist so eigentlich schwer zu beantworten, denn wenn man seine Religion wechselt, gehört man ihr ja nicht mehr an, also wenn ein Muslim oder eine Muslima ihre Religion verlassen, sind sie ja keine Muslime mehr, könne also als solche dann zwar eine andere Religion oder keine leben, aber sind dann eben nicht mehr muslimisch. Keine Religion möchte, dass ihre Gläubigen austreten, da sind wohl alle gleich.

Galib:
Weil es im Koran steht, dass sie sich so anziehen sollen, dass ihr Kopf verhüllt ist. Dass steht zwar so nicht wörtlich drinnen, aber de facto.

Galib:
Ich finde, dass es jede Frau und jedes Mädchen selbst entscheiden können muss, wie und was sie sich am Kopf setzt oder nicht. Man darf sie weder dazu zwingen noch es verbieten, weder in der Schule noch sonst wo. Da diese Kleidung eine religiöse Praxis ist, also aktive Religion – leben, hat sich da niemand einzumischen, jedenfalls nicht im Sinn der Religionsfreiheit in einer Demokratie.

Galib:
Es ist definitiv ärgerlich, weil das zwar sein kann, dass das passiert, aber das nicht die Regel ist und schon gar nicht für die Mehrheit in Europa zutrifft.

Galib:
Wenn dann nicht wegen der Burka, die es ĂĽbrigens nur in Afghanistan gibt.

Frauen sind zuerst einmal nicht benachteiligt, sondern vor Gott sind alle gleich. Männer und Frauen haben aber unterschiedliche Schwerpunkte im Bezug auf das gemeinsame Zusammenleben. Leider haben, wie überall, Männer lange vieles, was eigentlich zur Entwicklung der Möglichkeiten für Frauen gedacht war, umgedreht und zur Beschränkung gemacht. Ein Beispiel: Bevor Mohammed Prophet war und den Koran empfangen hat, hatten Frauen gar kein Recht, etwas zu erben (übrigens auch im Christentum nicht). Aber im Koran sagt man, dass sie halb so viel wie ein Mann erben sollen, da Männer damals die Pflicht hatten, Frauen zu versorgen, also dafür viel Geld ausgeben mussten. Da aber heute die Situation bei uns anders ist und Frauen sich selbst ernähren können / müssen, sollten sie, wenn man die Idee dahinter versteht, natürlich genau so viel erben wie Männer. Manche verstehen aber nicht, dass man den Koran in vielen Punkten entsprechend der Zeit, in der er gesandt wurde, verstehen muss und nicht nur die reinen Fakten, sondern die Idee dahinter. Wenn man jetzt also sagt, Frauen DÜRFEN nur die Hälfte erben, hat man wohl die Idee dahinter nicht verstanden.

Galib:
Weil Gott / Allah im Koran sagt, es ist uns verboten. Ăśbrigens, gleich wie bei den Juden und damit auch bei den Christen frĂĽher. Das ist keine Frage des Geschmackes, sondern des Inhaltes. Wenn kein Schweinefleisch drinnen ist, aber es danach schmeckt, ist das egal.

Galib:
Nein.

Galib:
Man sollte sehr aufpassen, was Medien über eine Religon sagen oder schreiben. Besser man redet mit einem Angehörigen oder einer Angehörigen. Oder noch besser mit mehreren, darüber, und zwar mit welchen, die sich wirklich auskennen. Ist schon klar, dass das nicht so einfach ist ;-) , aber am besten in einer offenen Moschee oder noch viel besser beim islamischen Religionslehrer oder der Religionslehrerin nachfragen.

Galib:
Nichts. Das ist unislamisch, wenn das jemand möchte. Einer der wichtigsten Sätze im Koran ist, „Kein Zwang im Glauben“.

Galib:
Wir wissen es nicht, es ist uns aber gesagt, dass, wenn man sich in diesem Leben ordentlich verhalten hat, man ins Paradies, oder wie man auch sagen kann, zu Allah kommt, wo es wunderschön und angenehm sein soll.

Galib:
Ist die Kaaba gemeint? Diese hat nach unserem Glauben der Prophet Abraham / Ibrahim mit seinem Sohn Ismael / Ismail als Haus Gottes / Allahs erbaut. Es ist also das einzige „Gotteshaus“ im Islam im engeren Sinn.

Galib:
Nein, aber daran, dass die Taten, die man will und tut, gerecht bewertet werden von Gott /Allah.

Galib:
Eine ganz wichtige Rolle. Er ist der Prophet, der im Koran am öftesten erwähnt wird. Auch seine Geburt von der Jungfrau Maria, nachdem ihr der Engel Gabriel das verkündet hatte. Auch, dass er Tote wieder zum Leben erwecken konnte und dass er nicht gestorben ist, sondern bei Allah aufgenommen wurde und am Ende der Zeiten wieder kommen wird, den letzten Kampf der Guten gegen das Böe anführen wird und an der Seite Mohammeds beim Jüngsten Gericht stehen wird.

Galib:
Weil wir glauben, dass der Islam vom ersten Menschen, Adam / Adem, der auch der erste Prophet des Islam, also des Glaubens, war fĂĽr alle Menschen der Urglaube ist. Alle anderen Propheten und Gesandten haben dann immer die selbe Botschaft des einen Gottes gebracht, aber manche Gruppen wie Juden ĂĽber Moses und Christen ĂĽber Jesus haben dann einen vom eigentlichen Glauben, dem Islam, abweichende Religion daraus gemacht. Mohammed steht in dieser Linie aller Propheten als letzter und Vollender dieser immer gleichen Botschaft.

Galib:
Frauen sind zuerst einmal nicht benachteiligt, sondern vor Gott sind alle gleich. Männer und Frauen haben aber unterschiedliche Schwerpunkte im Bezug auf das gemeinsame Zusammenleben. Leider haben, wie überall, Männer lange vieles, was eigentlich zur Entwicklung der Möglichkeiten für Frauen gedacht war, umgedreht und zur Beschränkung gemacht. Ein Beispiel: Bevor Mohammed Prophet war und den Koran empfangen hat, hatten Frauen gar kein Recht, etwas zu erben (übrigens auch im Christentum nicht). Aber im Koran sagt man, dass sie halb so viel wie ein Mann erben sollen, da Männer damals die Pflicht hatten, Frauen zu versorgen, also dafür viel Geld ausgeben mussten. Da aber heute die Situation bei uns anders ist und Frauen sich selbst ernähren können / müssen, sollten sie, wenn man die Idee dahinter versteht, natürlich genau so viel erben wie Männer. Manche verstehen aber nicht, dass man den Koran in vielen Punkten entsprechend der Zeit, in der er gesandt wurde, verstehen muss und nicht nur die reinen Fakten, sondern die Idee dahinter. Wenn man jetzt also sagt, Frauen DÜRFEN nur die Hälfte erben, hat man wohl die Idee dahinter nicht verstanden. Ich finde, dass es jede Frau und jedes Mädchen selbst entscheiden können muss, wie und was sie sich am Kopf setzt oder nicht. Man darf sie weder dazu zwingen oder es verbieten, weder in der Schule noch sonst wo. Da dies Kleidung eine religiöse Praxis ist, also aktive Religion – leben, hat sich da niemand einzumischen, jedenfalls nicht im Sinn der Religionsfreiheit in einer Demokratie.

Galib:
Das hat, meine ich, viel mit der Geschichte der letzten 200 Jahre zu tun, in denen der Kolonialismus die Muslime stark unter Druck gesetzt hat und sie um ihre Identität ringen mussten, die von aussen als minderwertig und rückständig bzw. „falsch“ dargestellt wurde. Daraus ist nicht nur eine Entwicklung hin zum Islam als Identität im politischen Sinn geworden, sondern auch eine Art aufgestauter Ärger über die Kolonialmächte, die ja auch das Christentum dafür missbrauch hatten. Es hat auch dazu geführt, dass die feine Bildung im islamischen Sinn oft nicht mehr so stattfinden konnte und die Leute Dinge verwechseln und den Islam dafür missbrauchen, ihre erlebte Ungerechtigkeit mit Gewalt im Namen der Religion wettmachen zu wollen. Das ist aber nicht islamisch.

Galib:
Er wollte keine Gemeinschaft begrĂĽnden, sondern hat das Wort Gottes / Allahs verkĂĽndet, dessen Befolger die Muslime genannt wurden (auch im Koran). Er hat keinen Krieg begonnen, sodern lange Gewalt gewaltlos ertragen, erst als die Muslime nach Medina auswandern = flĂĽchten mussten, weil es nicht mehr zum Aushalten war, kam von Gott / Allah die Aufforderung, sich selbst zu verteidigen.

Galib:
Stimmt nicht, im Gegenteil, der Koran ist voll mit Anreden an die Juden und Christen. Das sind zwar die Worte Gottes /Allahs, aber Mohammed hat sie ausgesprochen. Ausserdem hat er, bevor er Prophet wurde, schon mit Juden und Christen zu tun gehabt, da er ja quasi Handelsangestellter war. In Median, wohin er eingeladen wurde die politische Leitung zu ĂĽbernehmen, hat er die erste bekannte Quasi Verfassung ĂĽber das Zusammenleben, den Vertrag von Medina, verfasst, in der auch das Zusammenleben mit den dortigen Juden geregelt war.

Galib:
Weil es im Koran steht, dass sie sich so anziehen sollen, dass ihr Kopf verhüllt ist. Das steht zwar so nicht wörtlich drinnen, aber de facto. Das Tragen eines Kopftuches ist also Glaubenspraxis und kein Symbol. Es hat überhaupt nichts mit Unterdrückung zu tun, im Gegenteil, Sklavinnen war es damals (unabhängig vom Islam) im Gegensatz zu freien Frauen verboten, ein Kopftuch zu tragen, daher sollten die Frauen des Propheten, an die einer der Verse des Koran gerichtet ist, von dem sich die Kopfbedeckung der Muslimas ableitet, um eben als freie Frauen erkannt zu werden, es tragen. Das mit dem „Symbol der Unterdrückung“ ist eine Interpretation, die manchmal schon bösartig rüberkommt, da sie gar nichts mit dem Islam zu tun hat, sondern mit der Geschichte der Frauen hierzulande, wo ein Kopftuch tatsächlich, abgeleitet aus der Bibel (Paulusbrief) ein Zeichen dafür war, dass die Frau unter dem Mann steht, „unter der Haube ist“. Es ist aber offenbar unmöglich diesen Unterschied zur Kenntnis zu nehmen, egal wie oft man ihn versucht zu erklären, jedenfalls Seitens bestimmter PolitikerInnen und Medien.

Galib:
Es ist egal in welche Richtung man predigt

Galib:
Gott / Allah hat immer die Möglichkeit, alles zu verzeihen. Aber das heißt nicht, dass man deswegen tun kann, was man will, im Gegenteil, Allah bewertet alles, was man tut. Und es heisst im Koran: „Wer einen unschuldigen Menschen tötet, da ist es, als hätte er die ganze Menschheit getötet“.

Galib:
Die Frage ist ein wenig zu allgemein, ich denke aber, aus der Beantwortung der anderen Fragen wird vieles erklärt.

Galib:
Heilig ist nur Allah Gott. Ein Mensch kann nicht wie Gott, also heilig sein.

Galib:
WorĂĽber? Ăśber nicht, wir beten ZU Allah / Gott, ausschliesslich.

Galib:
Glaube an Gott / Allah, das, was durch die Propheten verkündet wurde, tue gute Werke, versorgt die Bedürftigen, sei gerecht, wünsche Dir nur das, was Du den anderen wünschst…… (alles aus dem Koran entnommen) und alles was daraus folgt.

Galib:
Zwei Feste: Nach dem Ramadan 3 Tage und das Opferfest 4 Tage, das sind die Feiertage, zusätzlich begehen viele Muslime noch weitere Tage, die aber nicht von allen so gesehen werden, der Islam ist ja sehr vielfältig, nähere Infos hier: https://www.kphvie.ac.at/interreligiositaet/interreligioeser-kalender.html

Galib:
Homosexualität als Begriff gibt es im Islam nicht, nur den homosexuellen Akt per se, der nicht erlaubt ist, das bezieht sich auch nur auf Männer. Als Lebensstil gibt es Homosexualität nicht. Durch den Einfluss des Kolonialismus ist aber das Augenmerk auf Homosexualität sehr gestiegen und inzwischen wird damit manchmal von selbsternannten Moralhütern im Namen des Islam sehr brutal umgegangen.

Galib:
Nicht auf dieser Welt sondern der nächsten.

Galib:
Organisationen, die die Religion im politischen Sinn verstehen, die sehr von den historischen Ereignissen der letzten 200 Jahren geprägt sind und die nicht für den Islam stehen, auch wenn sie es selbst behaupten.

Galib:
Es ist nicht erwünscht, weil ein bestimmtes Mindestmaß des Körpers bekleidet sein soll, muss aber jede Frau selbst entscheiden könnnen, wie sie sich kleidet.

Galib:
Ist einer der 12 Monate des Jahreskreis, den es schon vor der Herabsendung des Korans gegeben hat. Im Koran wird dann gesagt, dass man in diesem fasten solle. Das heißt, man isst nicht, trinkt nicht, hat keinen Sex von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang, versucht besonders gottgefällig zu leben, nicht zu streiten, andern zu helfen. Nach Sonnnenuntergang wird, möglichst in Gemeinschaft, gegessen und getrunken. Dann gibt es ein spezielles Gebet in der Moschee, das es nur im Ramadan gibt, das Teraviagebet, das man gemeinsam gerne betet. Oft isst und trinkt man noch etwas vor der Morgendämmerung. Es ist eine Zeit, in der man besonders oft die Familie sieht, sich gegenseitig am Abend zu gemeinsamen Essen einlädt und eben besonders spirituell empfindet.

Galib:
Allah ist Gott ist Allah ist Gott.

Galib:
Dazu gibt es zwei Sichtweisen. Die eine ist die historische, wo man sagt, dass Mohammed „den Islam begründet hat“, was aber islamisch theologisch nicht exakt ist. Denn erstens hat er das nie gesagt, dass er eine Religion gründen will und zweitens geht man davon aus, dass der Islam die Religion an sich ist, der Glaube an sich, und dass dieser vom ersten Menschen, Adam / Adem, der auch der erste Prophet des Islam, also des Glaubens, war. Alle anderen Propheten und Gesandten haben dann immer die selbe Botschaft des einen Gottes gebracht, aber manche Gruppen wie Juden über Moses und Christen über Jesus haben dann eine vom eigentlichen Glauben, dem Islam, abweichende Religion daraus gemacht. Mohammed steht in dieser Linie aller Propheten als letzter und Vollender dieser immer gleichen Botschaft.

Galib:
Es gibt keinen islamischen König.

Galib:
Der Koran ist das materiell auf dieser Welt manifestierte Wort Gottes / Allahs, gleich Jesus im Christentum. Das bedeutet, dass man vesuchen muss, ihn zu verstehen, was eine Aufgabe fĂĽrs ganze Leben ist, denn wer kann Gott schon ganz verstehen?

Galib:
Allah. Aber Mohammed ist der wichtigste Mensch.

Galib:
Gute Frage, das bezieht sich auf eine Interpretation von Leuten, die bei der Verteidigung des Glaubens sterben und dass diese, wie in jeder Religion, eine sehr gute Tat begehen und entsprechend von Gott / Allah behandelt werden. Das mit diesen 72 Jungfrauen ist eine sehr missverstandene wörtliche Auslegung von „es wird so schön für sie sein wie ihr Euch das gar nicht vorstellen könnt“.

Galib:
Ja der Prophet Mohammed als einziger.

Galib:
Was oder wen töten? Tiere zur Ernährung ist erlaubt, aber nur im Maß, wie es notwendig ist. Bei Menschen heißt es im Koran: “Wer einen unschuldigen Menschen tötet, da ist es, als hätte er die ganze Menschheit getötet“, also streng verboten.

Galib:
Es gibt Iblis, der meist mit „Teufel“ übersetzt wird, der aber nicht der gleichwertige Gegenspieler zu Gott / Allah ist, sondern der mit dessen Erlaubnis die Menschen versuchen darf, zu verführen, aber dafür am Jüngsten Tag zur Rechenschaft gezogen wird.