Fragen an das Judentum

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Awi:
Das wichtigste Gebot und im Grunde genommen das einzige im Zusammenhang mit Beerdigung ist, dass diese so schnell wie m√∂glich geschehen muss. Der Sarg (in Israel ohne nur in einem weissen Leintuch eingeh√ľllt) darf nur aus einfachem Holz sein, damit der K√∂rper wieder in und durch die Erde aufgenommen wird. Es gibt zwei Gebete die meist durch einen Mann gesprochen werden. Es kann aber unter Umst√ľnden auch durch eine Frau geschehen- Das eine Gebet, auf Aram√§isch eine Lobpreisung G!ttes, das meist von den (oft nur den m√§nnlichen) Kindern gesprochen wird. Das andere ist eine Art Gebet f√ľr die Seele auf Hebr√§isch.
Der Sarg wird in die Erde gelassen, und die Gemeinschaft ist dazu aufgerufen, sich an der physischen Beerdigung, dem Zuschaufeln des Grabes zu beteiligen . Es ist eine Mitzvah, ein löbliches Gebot, dessen Befolgung G!ttgefaellig ist.

Awi:
Das sind 2 verschiedene Dinge.
Die Locken auch Pejot oder Pajes auf jiddisch genannt, basieren auf dem Verbot, “sich an den 4 Ecken des Gesichtes mit einem Messer zu rasieren. Daher die B√§rte und die “Locken”, die nur einen “Verherrlichung” als verst√§rkte Unterstreichung des Gebots sind. Kapitel 19, Vers 27 im 3. Buch Moses Leviticus

Die H√ľte basieren auf den Traditionsformen der Kopfbedeckung in Europa im 19 und 20 Jahrhundert, basieren jedoch, wie die Webseite der Chabad organisation, einer orthodoxen also klassisch j√ľdischen Bewegung, wie folgt “Die Kippa ist ein hebr√§isches Wort und bedeutet eine Kopfbedeckung. Im Jiddischen hei√üt sie Jarmulke. Das j√ľdische Gesetz verpflichtet M√§nner zum Tragen einer Kopfbedeckung aus Respekt und Ehrung vor G-tt, wenn sie beten, G-ttes Namen w√§hrend eines Segensspruches sprechen oder j√ľdische Studien lernen. Gleiches gilt, wenn Sie sich in einer Synagoge oder einem j√ľdischen Lehrhaus (Jeschiwa) aufhalten. Diese Praxis hat ihre Urspr√ľnge noch in biblischen Zeiten, als die Priester im Tempel verpflichtet waren, w√§hrend ihres Dienstes den Kopf zu bedecken.
Kleine Jungen sollen daran gew√∂hnt werden, ihre K√∂pfe zu bedecken. Traditionell tragen j√ľdische M√§nner und Jungen st√§ndig eine Kippa, als eine Art Symbol ihrer Erfurcht und Demut gegen√ľber einem ‚Äěh√∂heren‚Äú Wesen. Es gibt keine Verpflichtung, weder aus der Tora noch aus dem Talmud, die das st√§ndige Tragen der Kippa vorschreibt, obwohl diese Praxis im Talmud beschrieben wird. Mit der Zeit wurde diese Tradition aber zu einem j√ľdischen Brauch, und f√ľr den Gro√üteil der halachischen Autorit√§ten zu einer Pflicht. Aus diesem Grund sollen wir ohne Kippa weder gehen noch sitzen und kleine Jungen an diese Verpflichtung gew√∂hnen.
Selbst diejenigen, die keine ständige Kopfbedeckung tragen, bedecken ihr Haupt aus Respekt, wenn Sie einen G-ttesdienst, eine Hochzeit, einen Friedhof, einen Trauernden zu Hause besuchen.
Viele j√ľdische M√§nner und Jungen tragen eine Kippa, selbst wenn Sie noch einen Hut oder eine Baseball-M√ľtze tragen, damit beim Absetzen des Hutes ihr Haupt nicht unbedeckt bleibt.
Chassidische Juden tragen meist schwarze Kippot, andere Juden tragen lieber bunte und reich verzierte Kippot. W√§hrend der Hohen Feiertage tragen sehr viele Juden wei√üe Kippot.” https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/961153/jewish/Die-Kippa.htm

Awi:
Die Beschneidung ist eine der Grundpfeiler des Judentums. Im Zitat des folgenden Links werden die Grundsätze klar erläutert.
https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/2414588/jewish/Warum-beschneiden.html
Der erste Mensch, der sich zu beschneiden aufgefordert wurde, war Abraham, als er neunundneunzig Jahre alt war. G-tt teilt ihm mit (Genesis 17:7): “Und Ich werde Meinen Bund zwischen Mir und dir und deinen Nachkommen nach dir schlie√üen √ľber ihre Generationen hinaus, ein immerw√§hrender Bund dein G-tt zu sein und der deiner Nachkommen nach dir.” Als Zeichen seiner verbindlichen Verpflichtung G-tt gegen√ľber hat Abraham seinen K√∂rper mit dem Zeichen des Bundes markiert, Abraham hat die wesentliche Verbindung jedes Juden mit G-tt zum Ausdruck gebracht. G-tt hat dem j√ľdischen Volk befohlen (Levitikus 12:2): “Am achten Tag soll das Fleisch eurer Vorhaut beschnitten werden.” Die Ausf√ľhrung der Beschneidung, wodurch die Vollendung des K√∂rpers gezeichnet wird, ist eine menschliche Handlung. Daraus lernen wir, dass unsere spirituelle, emotionelle, moralische und ethische Vollendung von unserer menschlichen Handlung abh√§ngt. G-tt kann das nicht an unserer Stelle tun. Es gibt viele Partnerschaften, die ein Mensch im Verlauf seines Lebens eingehen wird. Die meisten von ihnen werden auf nat√ľrliche Weise enden oder von einer der beiden Parteien aufgehoben werden. Die Brit Mila (rituelle Beschneidung) ist ein Symbol unserer Partnerschaft mit G-tt. Eingraviert in unserem physischen K√∂rper wird dieser Bund nie in Vergessenheit geraten.

Awi:
Die Thora wird auf Pergament geschrieben und beinhaltet eine genau definierte Anzahl von Wörtern, Buchstaben und Sätzen, der Anordnung fix durch die Überlieferung die sogenannte Messorah festgelegt wurde. Die Größe der Buchstaben ist jedoch nicht fixiert, so dass sich die jeweilige Länge der Pergamentrolle aus der Grösse der Buchstaben ergibt.

Awi:
Die genaue Anzahl ist nicht bekannt, Es gilt als Mitzwah, ein wohl l√∂bliches Gebot f√ľr einen jeden Juden, eine Thorarolle zu schreiben. In der Regel bedarf es f√ľr einen Schreiber 12 bis 18 Monte eine Thorarolle zu schreiben, was demnach nicht unerhebliche Kosten in sich birgt. Nur wenige k√∂nnen sich das leisten. Die durchschnittliche “Lebenszeit” einer Thorarolle betr√§gt erfahrungsgem√§√ü aufgrund der Materialien maximal ca. 150 Jahre. D.h. es m√ľssen immer wieder neue Rollen geschrieben werden. Allerdings eine genau Anzahl aller Thorarolle weltweit ist nicht bekannt!

Awi:
Es ist ein Gebet, das täglich gesprochen wird m und wird auch als Glaubensbekenntnis des Judentums angesehen.
“Das Schma Jisrael enth√§lt drei Paragraphen. Das Thema des ersten Paragraphen (Deuteronomium 6:4-10) ist, das Joch des K√∂nigreiches des Himmels zu akzeptieren, das Thema des zweiten Abschnitts (ibid. 11:13-21) bezieht sich darauf, das Joch Seiner Gesetze auf uns zu nehmen und der dritte Abschnitt (Numeri 15:37-41) handelt von dem Gebot, uns an den Auszug aus √Ągypten zu erinnern.” Mehr dazu unter folgendem Link.
https://de.chabad.org/parshah/article_cdo/aid/2246849/jewish/Gesetze-betreffend-das-Sagen-des-Schma-Jisrael-1-Teil.htm

Awi:
Es handelt sich mehr um die Schaffung von physischem wie um das was man allgemein als Arbeit versteht. Die Thora, die j√ľdische Lehre, die in den 5 B√ľchern Moses niedergeschrieben wurde, legt fest, dass am Schabbat keine hebr. MELACHAH d.h. kreatives , physisches Schaffen am Schabbat verrichtet werden soll. Basierend auf dem Vorbild G!ttes der am siebten Tag ruhte, SCHAWAT auf hebr., soll auch der Mensch am Schabbat vom kreativen Schaffen lassen. Was ist dieses “kreatives Schaffen”? Es beruht auf 39 Arten von prim√§ren T√§tigkeiten die im Tempel, respektive beim Aufbau des Tempelvorg√§ngers des Stiftszelt i.d. W√ľste ben√∂tigt wurden: z.b: Kochen, , Ackerbau, n√§hen und √§hnliches verwendet wurden.

Awi:
6 Armig: Die Menora symbolisiert die Sch√∂pfung der Welt in sieben Tagen. Der siebte Arm, d.h. die Achse, von der die Arme abgehen, steht dabei f√ľr den Schabbat. Die Menora stand im Tempel in Jerusalem und verschwand mit der Zerst√∂rung des zweiten Tempels durch die R√∂mer im Jahre 70 nach der Zeitrechnung.
8 Armig: wird Channukia genannt und ist der Kerzenhalter f√ľr die Feierlichkeiten von Channuka mehr dazu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Chanukka

Awi:
Sehr viele! Eindr√ľcklich wird dies im folgenden Link erkl√§rt : https://www.myjewishlearning.com/article/judaism-numbers/ zB:
1: One indicates unity, divinity, and wholeness, as exemplified by God.
3: Three signifies completeness and stability
4: Four is a recurrent number in both exoteric and esoteric Jewish traditions. The Passover Seder is particularly structured around fours: the Four Questions, the Four Sons, and four cups of wine.
5: There are five books of Moses and five divisions to the Psalms
7: Seven is one of the greatest power numbers in Judaism, representing Creation, good fortune, and blessing. The Bible is replete with things grouped in sevens. Besides the Creation and the exalted status of the Sabbath, the seventh day, there are seven laws of Noah and seven Patriarchs and Matriarchs. Several Jewish holidays are seven days long, and priestly ordination takes seven days. The Land of Israel was allowed to lie fallow one year in seven.
8: Eight is the number of completion
10: Ten is a symbol of good luck and power: there are 10 commandments, 10 men needed for prayers.
12: Twelve represents totality, wholeness, and the completion of God’s purpose.
18: Eighteen is the value of the Hebrew letters chet and yod, which together spell the word chai, life. For this reason, 18 is considered the luckiest number.

Awi:
6 Armig: Die Menora symbolisiert die Sch√∂pfung der Welt in sieben Tagen. Der siebte Arm, d.h. die Achse, von der die Arme abgehen, steht dabei f√ľr den Schabbat. Die Menora stand im Tempel in Jerusalem und verschwand mit der Zerst√∂rung des zweiten Tempels durch die R√∂mer im Jahre 70 nach der Zeitrechnung.

Awi:
Der Glauben an den Messisas, hebr. Maschiach, ist innerhalb des Judentums mittlerweile zu einem zentralen Thema geworden. Folgender Link erklärt dieses Prinzip, des Wartens und Glaubens an den noch zu kommenden Erlöser. https://de.chabad.org/library/howto/wizard_cdo/aid/1339137/jewish/Einfhrung.htm

Awi:
Das Judentum ist die älteste der Offenbarungsreligionen. Mehr dazu hier:
https://religion.orf.at/lexikon/stories/2570162/

Medusa ist eine Gestalt aus der griechischen Mythologie, siehe hier.
Gemeint ist wohl Mesusa:
Awi:
Die Mesusa ist ein fixer Bestandteil visuellem j√ľdischen Lebens. Es handelt sich um eine Pergamenth√ľlle mit dem ersten Kapitel des Glaubensbekenntnisses Schma Israel.
Genaueres erfahren Sie unter folgendem Link: https://www.juedische-allgemeine.de/glossar/mesusa/

Awi:
Den Auszug aus √Ągypten feiern Juden in aller Welt an Pessach. Dieses findet nach dem j√ľdischen Kalender immer zwischen dem 15-22. Nissan statt. Was genau und wie es gefeiert wird kann man unter folgendem Link hervorragend nachlesen! jud509.htm”>http://www.payer.de/judentum/jud509.htm

Awi:
Nein, es war ein einmaliges Ritual dass in der Nacht des Auszugs aus √Ągypten in √Ągypten vollzogen wurde. Mehr dazu unter diesem Link. jud509.htm”>http://www.payer.de/judentum/jud509.htm

Awi:
In √Ėsterreich nicht mehr. Heute zahlen Juden einen Kultusbeitrag an unsere Gemeinde. Diese wiederum k√ľmmert sich um versch. Projekte, Organisationen und Institutionen.

Awi:
Selbstverst√§ndlich. Im Judentum ist Fragen und Hinterfragen eines der Grundelemente j√ľdischer Lehre . Gerne k√∂nnen Sie mich unter awi.blumenfeld@kphvie.ac.at jederzeit kontaktieren.

Awi:
Die Betergemeinschaft kommuniziert √ľber das Gebet direkt mit Gott. Im Judentum gibt es keine Mittler zwischen Gott und den einzelnen Menschen. Ein Mitglied der Betergemeinschaft dient w√§hrend des Gebets als sog. Abgesandter der Gemeinde (‚ÄěSchaliach Zibur‚Äú). Er spricht oder singt bestimmte Gebete laut.
https://www.zentralratderjuden.de/judentum/riten-und-gebraeuche/gebet-und-gottesdienst-die-juedische-form-des-betens/

Awi:
Das sind 2 verschiedene Dinge.
Die Locken auch Pejot oder Pajes auf jiddisch genannt, basieren auf dem Verbot, “sich an den 4 Ecken des Gesichtes mit einem Messer zu rasieren. Daher die B√§rte und die “Locken”, die nur einen “Verherrlichung” als verst√§rkte Unterstreichung des Gebots sind. Kapitel 19, Vers 27 im 3. Buch Moses Leviticus
Die H√ľte basieren auf den Traditionsformen der Kopfbedeckung in Europa im 19 und 20 Jahrhundert, basieren jedoch, wie die Webseite der Chabad organisation, einer orthodoxen also klassisch j√ľdischen Bewegung, wie folgt “Die Kippa ist ein hebr√§isches Wort und bedeutet eine Kopfbedeckung. Im Jiddischen hei√üt sie Jarmulke. Das j√ľdische Gesetz verpflichtet M√§nner zum Tragen einer Kopfbedeckung aus Respekt und Ehrung vor G-tt, wenn sie beten, G-ttes Namen w√§hrend eines Segensspruches sprechen oder j√ľdische Studien lernen. Gleiches gilt, wenn Sie sich in einer Synagoge oder einem j√ľdischen Lehrhaus (Jeschiwa) aufhalten. Diese Praxis hat ihre Urspr√ľnge noch in biblischen Zeiten, als die Priester im Tempel verpflichtet waren, w√§hrend ihres Dienstes den Kopf zu bedecken.
Kleine Jungen sollen daran gew√∂hnt werden, ihre K√∂pfe zu bedecken. Traditionell tragen j√ľdische M√§nner und Jungen st√§ndig eine Kippa, als eine Art Symbol ihrer Erfurcht und Demut gegen√ľber einem ‚Äěh√∂heren‚Äú Wesen. Es gibt keine Verpflichtung, weder aus der Tora noch aus dem Talmud, die das st√§ndige Tragen der Kippa vorschreibt, obwohl diese Praxis im Talmud beschrieben wird. Mit der Zeit wurde diese Tradition aber zu einem j√ľdischen Brauch, und f√ľr den Gro√üteil der halachischen Autorit√§ten zu einer Pflicht. Aus diesem Grund sollen wir ohne Kippa weder gehen noch sitzen und kleine Jungen an diese Verpflichtung gew√∂hnen.
Selbst diejenigen, die keine ständige Kopfbedeckung tragen, bedecken ihr Haupt aus Respekt, wenn Sie einen G-ttesdienst, eine Hochzeit, einen Friedhof, einen Trauernden zu Hause besuchen.
Viele j√ľdische M√§nner und Jungen tragen eine Kippa, selbst wenn Sie noch einen Hut oder eine Baseball-M√ľtze tragen, damit beim Absetzen des Hutes ihr Haupt nicht unbedeckt bleibt.
Chassidische Juden tragen meist schwarze Kippot, andere Juden tragen lieber bunte und reich verzierte Kippot. W√§hrend der Hohen Feiertage tragen sehr viele Juden wei√üe Kippot.” https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/961153/jewish/Die-Kippa.htm

Awi:
Die H√ľte basieren auf den Traditionsformen der Kopfbedeckung in Europa im 19 und 20 Jahrhundert, basieren jedoch, wie die Webseite der Chabad organisation, einer orthodoxen also klassisch j√ľdischen Bewegung, wie folgt “Die Kippa ist ein hebr√§isches Wort und bedeutet eine Kopfbedeckung. Im Jiddischen hei√üt sie Jarmulke. Das j√ľdische Gesetz verpflichtet M√§nner zum Tragen einer Kopfbedeckung aus Respekt und Ehrung vor G-tt, wenn sie beten, G-ttes Namen w√§hrend eines Segensspruches sprechen oder j√ľdische Studien lernen. Gleiches gilt, wenn Sie sich in einer Synagoge oder einem j√ľdischen Lehrhaus (Jeschiwa) aufhalten. Diese Praxis hat ihre Urspr√ľnge noch in biblischen Zeiten, als die Priester im Tempel verpflichtet waren, w√§hrend ihres Dienstes den Kopf zu bedecken.
Kleine Jungen sollen daran gew√∂hnt werden, ihre K√∂pfe zu bedecken. Traditionell tragen j√ľdische M√§nner und Jungen st√§ndig eine Kippa, als eine Art Symbol ihrer Erfurcht und Demut gegen√ľber einem ‚Äěh√∂heren‚Äú Wesen. Es gibt keine Verpflichtung, weder aus der Tora noch aus dem Talmud, die das st√§ndige Tragen der Kippa vorschreibt, obwohl diese Praxis im Talmud beschrieben wird. Mit der Zeit wurde diese Tradition aber zu einem j√ľdischen Brauch, und f√ľr den Gro√üteil der halachischen Autorit√§ten zu einer Pflicht. Aus diesem Grund sollen wir ohne Kippa weder gehen noch sitzen und kleine Jungen an diese Verpflichtung gew√∂hnen.
Selbst diejenigen, die keine ständige Kopfbedeckung tragen, bedecken ihr Haupt aus Respekt, wenn Sie einen G-ttesdienst, eine Hochzeit, einen Friedhof, einen Trauernden zu Hause besuchen.
Viele j√ľdische M√§nner und Jungen tragen eine Kippa, selbst wenn Sie noch einen Hut oder eine Baseball-M√ľtze tragen, damit beim Absetzen des Hutes ihr Haupt nicht unbedeckt bleibt.
Chassidische Juden tragen meist schwarze Kippot, andere Juden tragen lieber bunte und reich verzierte Kippot. W√§hrend der Hohen Feiertage tragen sehr viele Juden wei√üe Kippot.” https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/961153/jewish/Die-Kippa.htm

Awi:
Nachdem das Judentum seit √ľber 3500 Jahren besteht sind im partikularen Sinne sowohl theologische wie historische Ereignisse, im universalen Sinne Dinge wie die Welterschaffung, Kriege und Erfindungen wie zB die Siebentagewoche. Dies knapp darzustellen √ľbersteigt meine M√∂glichkeiten. Am geeignetsten hierf√ľr ist eine timeline wie man sie aus dem Internet kennt. https://www.jewishvirtuallibrary.org/timeline-for-the-history-of-judaism

Awi:
Alle Gebote und Verbote sind grunds√§tzlich einzuhalten. Viele Juden sind orthodox aber viele auch sekul√§r. Die Observanz ist ein fliessendes Momentum. Die Mehrzahl der Juden ca. 55% bezeichnet sich als nicht gl√§ubig haltet jedoch an ihrem Judentum als, Kultur, Volksgef√ľhl und Ethnie fest.

Awi:
Antisemitismus findet den Ursprung im Misstrauen gegen√ľber dem “Anderen”. Wenn man das ‚ÄěAndere‚Äú kennt, kann man sich eine vorurteilsfreie Meinung bilden. Die Message des Judentums von Monotheismus gegen√ľber einer heidnischen Welt sowie die Abgrenzung der sich aus dem Judentum heraus entwickelten monotheistischen Religionen gegen√ľber dem Judentum legten den Grundstein f√ľr die Judenfeindlichkeit respektive das sp√§ter als Antisemitismus bezeichnete Ph√§nomen. Es ist Teil der westlich abendl√§ndischen Kultur, der leider in diesem Kulturbereich immer noch unabdinglich ist. F√ľr den islamischen Bereich gilt √§hnliches, nur dass hier neben der politischen Dimension des Nahostkonflikts noch klassische antisemitische Elemente des Westens und Christentums in diese Kulturkreise Einzug gehalten haben. (ZB Hakennase, Juden als geldgierig und blutr√ľnstig uvm.)
Aufkl√§rung, Bildung und Dialog, sowie die Einhaltung von antdiskriminierenden Gesetzen gegen√ľber Juden, die Registrierung antisemitischer Strafakte, sowie deren Verfolgung sind Hauptschl√ľssel des Widerstands gegen√ľber Antisemitismus, und somit der Sicherung von Demokratie und einer pluralistischen Gesellschaft.

Awi:
Das Christentum entstand aus dem Judentum und wollte sich in seiner Gr√ľndungsphase vom Judentum absetzen. Die ersten Christen waren sogenannte Judenchristen und dachten, dass diese die lediglich f√ľr damalige Zeiten progressivere Interpretationsform des Judentums seien. Bald vermengten sich jedoch diese Judenchristen mit sog. Heidenchristen und setzten wesentliche religionsgesetzliche wie auch theologische Grunds√§tze des Judentums au√üer Kraft . Eines davon war die Trinit√§t, die Aufhebung wesentlicher Religionsgesetze wie zB. Schabbat und Speiseregeln sowie insbesondere die Frage nach dem Messias. Christen glauben, er war schon da und kommt wieder. Juden glauben, er muss noch kommen.

Awi:
Es ist historisch gesehen nicht sicher das Jesus eine “neue” Religion beabsichtigt hat zu gr√ľnden. Die Dynamik und Entwicklung des Christentums von einer j√ľdischen Sekte zu einer eigenst√§ndigen Religion wurde eher von seinen J√ľngern und Anh√§ngern vorangetrieben. Insbesondere Paulus von Tarsus. Mit ihm geschah der Bruch mit dem klassischen Judentum und die Entstehung einer neuen Religion!

Awi:
Vorsichtige Warnung, dass dieser Witz weder witzig lustig noch sinnvoll war und des weiteren m√∂glicherweise auch strafbar. Wenn die Person sich nicht √ľberzeugen l√§sst, Kontakt meiden und wenn n√∂tig anzeigen.

Awi:
F√ľr uns ist das Wort Jude keineswegs ein Schimpfwort! Dennoch werden Juden manchmal des √∂fteren mit diesem Wort bewusst beleidigt oder auch mit anderen Schm√§hw√∂rtern.

Awi:
Die Schoa (unfassbare Katastrophe auf hebr√§isch http://schule.judentum.de/nationalsozialismus/holocaust.htm)ist nicht nur f√ľr uns Juden und das j√ľdische Volk, sondern f√ľr die gesamte Menschheitsgeschichte, das eingreifendste Ereignis der Unmenschlichkeit begangen durch Menschen. “Religi√∂se” wie auch nicht religi√∂se “Juden” haben sich gegen die Verwendung des Wortes “Holocaust” ausgesprochen, weil das Brandopfer der Torah ein Gott dargebrachtes Opfer sei, und derjenige, der es darbringt, sich in der Obhut Gottes wisse. “Holocaust” w√ľrde in diesem Sinne bedeuten, dass die Juden von Gott als Brandopfer gefordert wurden und dass somit die Ermordung von 6 Millionen Juden religi√∂s legitimiert war. Sie hat, Juden und Judentum, aber auch die Weltgemeinschaft bis zum heutigen Tage aufs Tiefste gepr√§gt. Eine Indikation hierf√ľr sind zB die universellen Menschenrechte und deren Erkl√§rung durch die UNO im Jahre 1948. Die Singularit√§t der Schoa, der Versuch des Fassbaren des Unfassbaren, l√§sst Juden und Judentum nicht los. Das die Schoah nicht aus dem Ex Nihilo entstand, sondern eine √ľber 2000 Jahre alte Vorgeschichte im Antijudaismus sowie Antisemitismus hatte, ist hierbei von immenser Bedeutung! Antisemitismus findet den Ursprung im Misstrauen gegen√ľber dem “Anderen”. Wenn man das ‚ÄěAndere‚Äú kennt, kann man sich eine vorurteilsfreie Meinung bilden. Die Message des Judentums von Monotheismus gegen√ľber einer heidnischen Welt, sowie die Abgrenzung der sich aus dem Judentum heraus entwickelten Monotheistischen Religionen gegen√ľber dem Judentum legten den Grundstein f√ľr die Judenfeindlichkeit respektive das sp√§ter als Antisemitismus bezeichnete Ph√§nomen. Es ist Teil der westlich abendl√§ndischen Kultur, der leider in diesem Kulturbereich immer noch unabdinglich ist. F√ľr den islamischen Bereich gilt √§hnliches nur das hier neben der politischen Dimension des Nahostkonflikts, noch klassische antisemitische Elemente des Westens und Christentums in diese Kulturkreise Einzug gehalten haben. (ZB Hakennase, Juden als geldgierig und blutr√ľnstig uvm)
Aufkl√§rung, Bildung und Dialog, sowie die Einhaltung von antidiskriminierenden Gesetzen gegen√ľber Juden, die Registrierung antisemitischer Strafakte, sowie deren Verfolgung sind Hauptschl√ľssel des Widerstands gegen√ľber Antisemitismus, und somit der Sicherung von Demokratie und einer pluralistischen Gesellschaft. Die Schoa und deren bittere Lehren f√ľr Juden, indiziert das Juden gleich den Kanarienv√∂geln im Bergwerk, Indikatoren f√ľr die Lebensf√§higkeit einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft sind. Gleich den Kanarienv√∂geln, die innerhalb der Minen bei zu d√ľnner lebensgef√§hrlicher Luft die Mine verlassen und Indikation f√ľr Lebensgefahr, sind Antisemitismus, Rassismus und Xenophobie gegen√ľber Juden, Schoahleugnung und Verzerrung, Opferneid und Konkurrenz, klare Anzeichen, dass die Demokratie in Gefahr ist, und die Schrecken der Schoah keinen Widerhall gefunden haben. Um Elie Wiesel zu zitieren. Die Schoah gibt uns auf, “Zeugen der Zeugen zu sein”. Denn wenn dies nicht geschieht, verf√§llt die Welt wieder in Gleichg√ľltigkeit. Und der Gegensatz von Liebe ist nicht Hass sondern Gleichg√ľltigkeit. Und der Gegensatz von Gut ist nicht B√∂se sondern Gleichg√ľltigkeit- Das ist unser, der j√ľdische Umgang mit der Schoa.

Awi:
Bei Männern: ja. Wichtig dabei zu sagen ist, dass niemand in der Gemeinde die Eltern zu einer Beschneidung zwingen. Dennoch haben 92% aller Juden ihre männlichen Kinder beschnitten.

Awi:
Selbst wenn es au√üer dieser Welt noch eine oder mehrere andere gibt, haben wir nur in dieser Welt die Gelegenheit dazu, durch unsere Taten bedeutungsvolle Ver√§nderungen zu bewirken. Wenn die Seelen der in die andere Welt gegangenen Menschen mit dieser Welt kommunizieren, ist ihre h√§ufigste Bitte, dass f√ľr sie Kaddisch gesagt, Zedaka gegeben oder eine Mizwa in ihrem Namen ausgef√ľhrt wird. Nur in dieser materiellen Welt, die das wahre Ziel nicht offen zeigt, k√∂nnen wir uns frei entscheiden, ob wir das tun, was uns G-tt ‚Äěempfahl‚Äú oder das, wohin die Welt uns zieht.
Die Tora spricht nicht viel vom ‚ÄěLeben nach dem Leben‚Äú.
Dar√ľber hinaus finden wir viele Hinweise, dass der Mensch am Ende f√ľr seine Taten gerichtet wird, wenn nicht in dieser Welt, dann eben in einer anderen‚Ķ
Die Tora best√§tigt es: Diese Welt ist nicht immer fair. Doch in Wirklichkeit tr√ľgt oft der Schein. ‚ÄěOlam‚Äú (Welt), kommt von der Wurzel ‚ÄěHeelem‚Äú(Verbergen), was uns lehrt, dass diese Welt mehr versteckt, als sie uns offenbart. Wenn wir in dieser Welt keine Gerechtigkeit erleben, hei√üt das nicht, dass es sie nicht gibt, – aber wir sehen eben nur einen kleinen Teil der Wirklichkeit. https://de.chabad.org/library/article_cdo/aid/1089686/jewish/Leben-nach-dem-Tod.htm

Awi:
Wenn man das aktuelle Israel meint, stimmt das geografisch: Israel ist im Nahen Osten und aufgrund der geografischen Lage hat Israel einen W√ľstenanteil von ca. 60%.
Doch nur ca. 8.2% von Israels Bev√∂lkerung lebt in der W√ľste ‚ÄěNegev‚Äú. Juden leben jedoch in allen 5 Kontinenten der Welt. Ca. 48% aller Juden, ca 6,8 Mio. in Israel, ca 5,2 Mio. und somit 35% in den USA, der Rest, ca 3 Mio, in der ganzen Welt.

Awi:
Jedes Mitglied im Judentum ist dazu angehalten, den Schabbat voll und ganz einzuhalten. Einzig lebenserhaltungsnotwendige Situation erlauben den Schabbat zu brechen. Ein Bruch des Schabbats und seiner Gebote, kommt einem in Frage stellen des Glaubensprinzips im Judentum gleich. Da der Schabbat von G!tt geschaffen ist und die Einhaltung des Schabbats die Verk√ľndung des Glaubens an den einen G!tt und Weltsch√∂pfende Kraft ist.

Awi:
Das h√§ngt mit Awraham dem ersten Juden zusammen. Dieser gilt als Erkenner und somit Gr√ľnder des Judentums, das verk√ľndet hat, dass es nur einen G!tt gibt , die Weltsch√∂pfungskraft die alles entstehen hat lassen. Die Juden sehen sind die Nachfahren von Awraham und somit die Verk√ľnder in der Tradition von ihm der Existenz G!ttes.

Awi:
Das gleiche wie bei Juden. Sie werden vor dem g!ttlichen Thron gerichtet und kommen in die bessere Welt oder in eine andere weniger angenehme Sphäre.

Awi:
Jesus hat im j√ľdisch thelogischen Verst√§ndnis keinerlei Rolle und Funktion. Da Jesus als Jude lebte und starb und innerhalb des j√ľdischen Schrifttums nur marginal und nicht gesichert erw√§hnt wurde.

Awi:
Mit dem Kommen des Meschiach, des Erl√∂sers, setzt das Judentum gewisse Voraussetzungen fest. Laut dem j√ľdischen Verst√§ndnis sind diese nicht eingetreten. Z.B. die Wiederauferstehung der Toten und Weltfrieden. Daher ist das Judentum noch in Erwartungshaltung des Meschiachs, des Erl√∂sers und kann andere nicht anerkennen.

Awi:
Es gibt keine √ľbergeordneten Personen. Gelehrte bieten Auskunft auf Fragen: Rabbiner. Wenn es sich um weltweite religi√∂se Fragen handelt, gibt es ein Oberrabbinat in Israel. Dieses ist jedoch f√ľr Juden in der Welt nicht zwingend weisungsgebend und bindend. Theologisch ber√§t und entscheidet jeder Jude f√ľr sich selber und nimmt Ratschl√§ge eines von ihm ausgew√§hlten Rabbiners entgegen.

Awi:
Die Vorschrift, Fleisch und Milch nicht miteinander zu vermischen, geht zur√ľck auf den Toravers ¬ĽDu sollst nicht kochen das B√∂cklein in der Milch seiner Mutter¬ę (2. Buch Mose 23,19 und 34,26 sowie 5. Buch Mose 14,21). Weil dieser Satz in der Tora dreimal vorkommt, wurde er von den Rabbinen so ausgelegt: Fleisch und Milch d√ľrfen nicht zusammen gegessen, nicht zusammen gekocht und nicht zusammen gemischt werden.

Awi:
Sie haben Partner aus anderen Religionen. Weihnachten hat f√ľr Juden aus religi√∂ser sowei kultureller Sicht keinerlei Bedeutung.

Awi:
Wir halten uns an die Kashrut Gesetze: Wir essen ausschließlich:
Obst/ Gem√ľse
Paarhufer, die auch Wiederkäuer sind
Vögel
Fische mit Flossen und Schuppen
Das Schwein gehört nicht dazu und wird in der Thora, den 5 Buechern Moses, explizit neben anderen Tieren erwähnt!

Awi:
Wenn Juden von den Bibel sprechen, wird im j√ľdischen Verst√§ndnis nur von den 5 B√ľchern Moses, den Propheten und den Schriften gesprochen. Insgesamt 24 B√ľcher. Ohne den sog. Apokryphen und den Makkab√§er B√ľcher. Alles Andere hat im Judentum keinerlei heiligen oder religi√∂sen Charakter.

Awi:
Unter dem Link des Zentralrats der Juden in Deutschland werden alle Fest- Feier- und Gedenktage des Judentums im Jahresyzklus hervorragend erklärt.
https://www.zentralratderjuden.de/judentum/feiertage/

Awi:
Wir halten uns an die Kashrut Gesetze: Wir essen ausschließlich:
Obst/ Gem√ľse
Paarhufer, die auch Wiederkäuer sind
Vögel
Fische mit Flossen und Schuppen
Das Schwein gehört nicht dazu und wird in der Thora, den 5 Buechern Moses, explizit neben anderen Tieren erwähnt!

Awi:
Der erste König im Judentum war Schaul (Saul auf Latein und Deutsch).

Awi:
Das h√§ngt mit Awraham, dem ersten Juden zusammen. Dieser gilt als Erkenner und somit Gr√ľnder des Judentums, das verk√ľndet hat dass es nur einen G!tt gibt , die Weltsch√∂pfungskraft die alles entstehen hat lassen. Die Juden sehen sind die Nachfahren von Awraham und somit die Verk√ľnder in der Tradition von ihm der Existenz G!ttes.

Awi:
Das Judentum in seinen Grundelementen hat kein Symbol. Seit der fr√ľhen Neuzeit taucht der Davidstern immer √∂fter auf. Mittlerweile sogar auf der israelischen Natonalflagge. Dennoch ist dies ein in j√ľdischem Verst√§ndnis relativ neues Symbolzeichen. Mehr dazu hier https://www.wienerzeitung.at/meinung/blogs/juedisch-leben/2009622-Symbole.html

Awi:
Das Judentum an sich hat in seinen Ritualhandlungen alles auf die √úberlieferung, der schriftlichen sowie m√ľndlichen Lehre, der 5 B√ľcher Moses und der Mischna bezogen. So gesehen hat das Judentum nichts erfunden.
Wenn man jedoch den Monotheismus an sich, den wöchentlichen Ruhetag sowie andere Dinge betrachtet, kann das Judentum durchaus als innovativer Erfinder angesehen werden.

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