Fragen an den Buddhismus

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Guntram:

a. Der Buddhismus grenzt sich von den anderen Religionen dadurch ab, dass kein Schöpfergott angebetet wird oder um Erlösung gefleht wird. Auch der in den meisten Religionen vertretene Glaube an eine Seele wird abgelehnt. Der Buddhismus ist in seinem Kern eigentlich nicht als Religion zu verstehen, sondern vielmehr als Erleuchtungsweg zu verstehen.

b. Es gibt im Buddhismus eigentlich keine Pflichten. Buddha gibt nur zu verstehen, was heilsam und was unheilsam ist. So gelten die 5 Silas als Grundregeln: Nicht töten, nicht stehlen, nicht lügen, keine Drogen, kein sexueller Missbrauch.

Guntram:
Es gibt im Buddhismus Tempel, die hauptsächlich eine praktische Aufgabe erfüllen. Dort werden Belehrungen gegeben, Meditationen und Rituale durchgeführt.

Guntram:
Im Buddhismus wird kein Vegetarismus verlangt. Das Töten und Verletzen von Tieren gilt aber als unheilsam und verstößt gegen die erste Grundregel. Da das Mitgefühl mit allen Wesen als Tugend gilt, ist das Töten nicht mit dem Buddhismus vereinbar.

Guntram:
Mit „Sie“ meint man wahrscheinlich die „Buddhisten“. Da gibt es keine Regel. Das hängt ganz von den Lebensumständen und der Ernsthaftigkeit des praktizierenden Buddhisten ab. Mönche verbringen sicher mehrere Stunden pro Tag in der Meditation. Ein ernsthafter Familienvater meditiert vielleicht morgens vor der Arbeit und vor dem Schlafengehen 30-60 Minuten.

Guntram:
Buddhismus ist in seinem ursprünglichen Sinn ein Erleuchtungs- oder Befreiungsweg. Buddha hat aufgrund eigener Erfahrungen eine praktische Lehre vermittelt, die dem Mensch vollkommenes Glück erfahren lässt. Um dieses vollkommene Glück zu realisieren, müssen gewisse ethische Regeln befolgt, gewisse Lehren verstanden und viele Stunden mit entsprechenden Meditationen verbrachten werden.

Guntram:
Als Religionsstifter gilt Buddha Shakyamuni, der von 563-483 v.Chr. gelebt hat.

Guntram:
Es gibt keine Essensvorschriften. Ein Mönch darf aber das Fleisch eines Tieres nicht essen, wenn er weiß, dass es für ihn getötet wurde. Was ein Buddhist sicher auch nicht tut, ist, ein lebendiges Tier zu verspeisen. Das käme nämlich einer Tötung gleich, was den Grundregeln verstößt.

Guntram:
Buddha Shakyamuni lebte von 563-483 v.Chr. Als Prinz aufgewachsen, war er zutiefst von den Leiden seiner Mitmenschen und der Tiere berührt, dass er mit aller Kraft herausfinden wollte, wie man das Leid vollkommen beseitigen kann. Er verließ den Palast und erfuhr nach 6 Jahre harter Entbehrungen und Meditation eine umfassende Erleuchtung. Dabei erkannte er, wie das Leid entsteht und wie es vollkommen beseitigt werden kann. Diese Wissen teilte er anderen mit und so entstand eine große Anhängerschaft und letztlich eine Weltreligion.

Guntram:
Das ist ganz von kulturellen Gegebenheiten abhängig. Grundsätzlich glaubt man im Buddhismus ja an die Wiedergeburt. In diesem Sinne versucht man eine gute Geisteshaltung einzunehmen, dass der Verstorbene eine günstige Wiedergeburt erlangt. Die Praktiken hängen stark von den einzelnen Schulen ab. Auch die Bestattungsriten sind sehr unterschiedlich.

Guntram:
Von einem Gottesdienst kann man nicht reden, weil kein Gott angebetet wird. Man versammelt sich, um miteinander zu meditieren, oder eine buddhistische Belehrung zu hören. Meditation und Belehrung sind grundlegende Bestandteile einer Zusammenkunft. Die Rituale hängen stark von den unterschiedlichen Schulen ab.

Guntram:
Im Sinne einer Gottesverehrung ist der Buddhismus atheistisch, das heißt, es wird kein Gott angebetet. Auch Buddha ist kein Gott, den man anbetet.  Die Buddhisten haben aber in ihrem Kosmos Götterwelten. Die Wesen dort erleben entsprechend ihrer guten Taten Glück, das aber nicht ewig währt. Diese Welten haben aber keine große Bedeutung für den Buddhismus.

Guntram:
Weltweit schätz man an die 450.000 Buddhisten, in Österreich liegen die Schätzungen bei 20.000 Menschen.

Guntram:
Im Buddhismus glaubt man, dass man durch korrekte ethische Lebensweise und intensive Meditationspraxis gemäß der Lehren Buddhas grenzenloses Glück erlangen kann.

Guntram:
Mit „ mehr Repräsentation“ meint man wahrscheinlich, dass die Buddhisten in Österreich mehr Anhänger und öffentliche Auftritte usw. haben möchten. Die Repräsentation ist nicht sonderlich wichtig. Viel wichtiger ist, dass es möglichst viele Menschen gibt, die die Lehren Buddhas umsetzten, weil dann die Gesellschaft friedlicher und liebevoller ist. Der Buddhismus versteht sich nicht als Konkurrenz zu den anderen Religionen. Wenn die Menschen sich gemäß ihrer Religion freundlich und liebevoll verhalten, dann freuen sich Buddhisten. Wenn sich jemand für den Buddhismus interessiert, sind die Türen offen.

Guntram:
a. Für Buddhisten ist eine Kuh ein nützliches Tier. Es wird aber nicht angebetet oder besonders verehrt. Buddhisten enthalten sich des Tiere-Tötens. Man kann aber Tierfleisch essen. Es gibt aber auch buddhistische Schulen, die den Vegetarismus empfehlen.

b. Milch trinken ist kein Problem.

c. Sofern die Produktion von Veggi-Fleische weniger Leid verursacht und weniger Ressourcen benötigt als Tierfleisch, ist Veggi-Fleisch aus ethischen Gründen zu bevorzugen.
Grundsätzlich sollte man als Buddhist möglichst Leid, egal welcher Art, vermeiden.

Guntram:
Buddha vertrat hinsichtlich einer Gottesvorstellung keine klare Aussage. Im Buddhismus wird auf jeden Fall keine Gottheit angebetet.

Guntram:
Mit „heiliger Statue“ ist wahrscheinlich eine sitzende Figur gemeint, die man gemeinhin als Buddha-Statue bezeichnet. Eine sitzende Buddha-Statue erinnert einen Buddhisten daran, dass Buddha die Erleuchtung erlangt hat. Zudem praktizieren viele Buddhisten in dieser Körperhaltung und erleben dabei inneren Frieden und Glück. So gesehen, mögen Buddhisten solche Darstellungen. Die Buddha-Statuen kamen erst Jahrhunderte später nach Buddhas Lebenszeit auf.

Guntram:
Im Hinduismus werden sehr viele Götter angebetet, im Buddhismus keine.
Im Hinduismus glaubt man an eine Seele, im Buddhismus nicht.
Im Hinduismus gibt es vereinzelt Opferriten, wo Tiere getötet werden. Im Buddhismus wird das völlig abgelehnt.

Guntram:
Ja, Buddhisten glauben an die Wiedergeburt. Es gibt 6 Bereiche, in die man hineingeboren werden kann. Tierwelt und Menschenwelt kennen wir ja.

Guntram:
Mit „das Spirituelle“ sind wahrscheinlich religiöse Übungen und der wesentliche Sinn von Handlungen gemeint. In diesem Sinne ist das Spirituelle zentral, weil die Meditation in der Praxis eines Buddhisten einen sehr großen Teil des Gesamten ausmacht. Es geht hauptsächlich um die inneren Werte, obschon äußere Handlungen auch wichtig sind.

Guntram:
Grundsätzlich gibt es im Buddhismus eher weniger Rituale und Bräuche. Wichtig ist das Vesakfest, bei dem die Erleuchtung Buddhas gefeiert wird. Es gibt entsprechend der Schulen Aufnahmerituale für Mönche und Nonnen. Der Upasato-Tag wird zum Beispiel von Laien geübt, an dem sie sich mehr der Praxis widmen.

Guntram:
Für uns Westler ist der Buddhismus deshalb so attraktiv, weil er größtenteils auf Erfahrung aufbaut. Das, was Buddha lehrt, kann in vielerlei Hinsicht gut beobachtet werden. Der Glaube an sich, nützt im Buddhismus fast gar nichts. Vielmehr muss man die ethischen Richtlinien umsetzen und seinen Geist durch Meditation reinigen, dass er sich für tiefere Einsichten öffnen kann. Das Ergebnis der buddhistischen Praxis ist ein innerer Frieden und ein liebevoller Umgang mit den Menschen und Tieren.

Guntram:
Das buddhistische Ziel ist das Nirvana. Wenn man das Nirvana erlangt hat, ist man frei von Gier, Hass und Unwissenheit. Das Nirvana ist größtes Glück. Diesen Zustand erreicht man aus freien Stücken und eigenem Bemühen.
So sehr sich Buddhisten wünschen, dass alle Wesen das Nirvana erlangen, so sehr müssen die Wesen das auch selbst wollen. Aus diesem Grund ist Geduld und Gelassenheit ebenfalls sehr wichtig, was die Mitmenschen angeht.

Guntram:
Im Buddhismus glaubt man, dass wir durch unsere Vorlieben, Gewohnheiten und Abneigungen nach unserem Tod an jene Orte gezogen werden, die unserem Karma entsprechen. Die Wiedergeburt passiert immer wieder, weil wir nicht erkennen, dass unsere Vorlieben und Abneigungen letztlich unsinnig sind. Erst wenn wir erkennen, dass im Loslassen aller Wünsche die Befreiung und das Glück liegen, sind wir auf der richtigen Fährte.

Guntram:
Neben der Menschenwelt gibt es Buddhismus auch einen Götterbereich, der in mehrere Ebenen unterteilt ist. Je mehr man die sinnlichen Wünsche und Vorlieben losgelassen hat, desto höher steigt man auf. Es gibt in diesem Sinne einen höchsten Götterbereich. Dieser Götterbereich hat aber den Nachteil, dass man so lange in Glückseligkeit schwelgt, dass man vergisst, was wichtig ist.

Guntram:
Grundsätzlich glaubt man im Buddhismus, dass die menschliche Existenz die beste ist, weil man mit einer entsprechenden Intelligenz ausgestattet ist, mit der man die Lehren Buddha verstehen kann. Zudem leidet man als Mensch genug, um die Notwendigkeit zu erkennen, etwas an der Lage zu ändern. Dieses Leid führt dazu, dass man auf die spirituelle Suche geht. Geht es einem zu gut wie zum Beispiel im Götterhimmel, dann sieht man keine Notwendigkeit, etwas zu ändern und genießt einfach. Ist man aber in einem niedrigeren Bereich, dann ist das Leiden so groß, dass man zu keiner Lehre kommt und auch nicht praktizieren kann.

Guntram:
Man darf Tiere essen, aber es ist nicht ratsam, beim Essen daran zu denken, dass das Fleisch früher zum Körper eines Verwandten gehört hat. Wenn man sich aber klar macht, wenn man ein lebendiges Tier vor sich hat, dass dieses vielleicht einmal die Mutter war, dann wird man von einem Tötungsakt abstehen.

Guntram:
Grundsätzlich gibt es keine Lebensmitteleinschränkung, aber es soll bedacht werden, dass die Erzeugung der Speise möglichst wenig Leid verursachen soll. Wenn man diesen Grundsatz anwendet, ist eine vegane Ernährung von biologischen Produkten empfehlenswert. Das ist aber nicht zwingend und keine Vorschrift.

Guntram:
Da Buddha in seinem Orden Menschen aller Kasten aufnahm und keine kastenartige Hierarchie aufstellte, sind die Kasten aus buddhistischer Hinsicht unnötig.

Guntram:
Im Buddhismus gibt es weder einen Papst noch einen Patriarchen, der das Sagen über alle Buddhisten hätte. So gesehen repräsentiert er nicht die Buddhisten in ihrer Gesamtheit.
Er repräsentiert aber durch seine Lebensweise buddhistische Ideale, die ihn zu einem Vorbild und eine Inspiration für viele Buddhisten machen.
Der 14. Dalai Lama ist für seine Mitgefühl bekannt, ebenso für seine Interesse an den Wissenschaften wie den Neurowissenschaften und der Quantenphysik. Ferner hat er sich für einen regen interreligiösen Austausch eingesetzt.
Der 14. Dalai Lama hat einen sehr hohen Berühmtheitsgrad, wahrscheinlich auch durch die Verleihung des Friedensnobelpreises 1989.
Der 14. Dalai Lama (und auch seine Vorgänger) ist vor allem für die Tibeter wichtig, weil er neben seiner geistlichen Funktion auch als König herrschte. Seit der Annektierung Tibets durch die Chinesen, ist er im Exil und ist den Tibetern eine moralische Stütze. Er hat aber sein politisches Amt seit 2011 niedergelegt. Der Tibetische Buddhismus hat verschiedene Schulen hervorgebracht. Auch diesen unterschiedlichen Schulen steht er nicht als Oberhaupt vor, sondern fördert den gegenseitigen Respekt und Austausch.

Guntram:
Im Buddhismus glaubt man, dass man durch entsprechende Handlungen positives und negatives Karma aufbaut. Diese karmischen Handlungen betreffen ja hauptsächlich Lebewesen. So gesehen wickeln wir mit unseren Familienmitgliedern viele karmische Handlungen ab. Einige sind sehr gut, andere wiederum problematisch. Vereinfacht ausgedrückt darf man sagen, dass wir unsere Beziehung in das nächste Leben mitnehmen. Treffen wir also auf einen Menschen aus dem früheren Leben, mit dem wir eine große Liebe geteilt haben, können wir eine spontane Vertrautheit erfahren. So kann man sich „Liebe auf den ersten Blick“ erklären. Im negativen Fall treffen wir im nächsten Leben auf Leute, mit denen wir vielleicht im Krieg standen. Hier können sich spontan problematische Beziehungen entstehen.

Guntram:
Buddhismus kann weder als reine Philosophie noch als reine Religion verstehen, weil der Buddhismus auch Aspekte hat, die nicht zu den beiden Begriffen passen. Der Buddhismus ist eigentlich als Befreiungsweg zu bezeichnen, ein Weg, der zu innerem Glück und Frieden führen soll.

Zwar hat der Buddhismus sehr wesentliche Aspekte, die man der praktischen Philosophie und der Philosophie des Geistes zusprechen kann, aber die intensive Meditationspraxis, die in nichtgedankliche Ebenen führt, sind nicht mehr der Philosophie zuzurechnen.

Was gegen eine Zuordnung in den Religionen spricht, ist, dass keine Gottheit angebetet wird und das Glück nicht von einer Gottheit abhängt. Im Buddhismus muss nichts geglaubt werden. Jeder kann die Lehren und Übungen Buddhas selbst reflektieren und ausprobieren. Dennoch hat es im Buddhismus auch Aspekte, die man allgemein bei Religionen antrifft: Tempel, Priester, Laien, Lehren, Rituale usw.

Guntram:
Die 5 Gelübde, die 5 Silas oder Sittenregeln, nimmt man, wenn man Zuflucht nimmt. Diese galten schon zu Zeiten Buddhas, also schon von ca. 528 v.Chr. an.

Guntram:
Buddha und viele seiner Nachfolger waren Mönche und Nonnen. Diese gingen keinem Beruf nach, sondern lebten von Almosen. Sie nahmen, was man ihnen gab. So ermöglichten sie den Gebern gutes Karma zu erlangen. Wusste der Mönch oder die Nonne aber, dass das Tier seine oder ihretwegen getötet wurde, dann durfte er das Fleischgericht nicht nehmen.
Es gibt aber auch Schulen, die vegetarisch sind. Am besten wäre, sich vegan zu ernähren.

Guntram:
Sofern ein Buddhist kein Mönch oder eine Nonne ist, weil diese tragen ja öfters Roben, ist äußerlich nichts besonders zu erkennen. Als Haltung zeichnet sich ein Buddhist aus, wenn er versucht, niemanden Leid zuzufügen und freundlich und liebevoll zu helfen, wo er kann. Was einen praktizierenden Buddhisten zudem ausmacht, ist, dass er sich regelmäßig Zeit nimmt zu meditieren, d.h., seinen Geist zu kultivieren, dass er ruhiger und friedlicher wird und der Erleuchtung entgegen strebt.

In Österreich kann man sich beim staatlich anerkannten ÖBR (Österreichische Buddhistische Religionsgesellschaft) als Mitglied eintragen lassen. Das kostet nichts, man kann eine Spende geben. Es gibt zudem keine Zahlungsverpflichtungen.

Guntram:
Das Buddhist-Werden geschieht bei uns ganz individuell. Vielleicht bekommt man ein gutes Buch über Buddhismus in die Hand, oder man begegnet einem interessanten Lehrer. Vielleicht probiert man gewisse Meditationspraktiken aus und spürt Wohltuendes. Gut wäre, wenn man einen guten Lehrer findet, der einem die Lehre verständlich erklärt und in die Meditation einführt. Sehr unterstützend kann eine Gemeinschaft sein, die nach den Lehren Buddhas lebt. Der ganze Prozess soll völlig freiwillig und aus eigenen Stücken geschehen. Wenn man den Buddhismus einigermaßen verstanden und die heilsamen Wirkungen der Meditation schon verspürt hat, mag man sich innerlich mehr bemüht fühlen, die Lehren Buddhas zu befolgen. Das ist eigentlich ein lebenslanger Vertiefungsprozess.

Guntram:
Im Buddhismus ist der Glaube an Buddha nicht wichtig. Entscheidend ist, ob man die Lehre für richtig hält und ob man die Lehre praktiziert. Jemand, der sich bewusst für den Buddhismus entscheidet, findet, dass Buddhas Lehre vernünftig und richtig ist und spürt, dass die Befolgung und praktische Umsetzung der Lehre zu inneren Frieden führt.

Guntram:
Buddhist sein bedeutet nicht, in Armut zu leben. Wenn man Mönch oder Nonne wird, verzichtet man auf materiellem Besitz, um nicht von weltlichen Dingen abgelenkt zu werden. Die Mehrheit der Buddhisten lebt aber ganz gewöhnlich wie andere Menschen auch in Familien und geht einem Beruf nach. Diese genießen ganz normal die materielle Güter und Besitz.

Guntram:
Nein, es gibt im Buddhismus keinen Ausschluss aus der Gemeinschaft. Buddhas Regeln sind einfach und einsichtig. Es gibt keinen Zwang.
In den Klöstern sind jedoch bestimmte Regeln sehr streng. Wer diese bricht, wird ausgeschlossen.

Guntram:
Im Ursprungsland Indien gibt es einen geringen Prozentsatz an Buddhisten. In Thailand, Sri Lanka, Myanmar, Laos, Vietnam, Kambodscha, China, Japan, Tibet, Mongolei und Bhutan stellen die Buddhisten einen hohen Anteil der Bevölkerung.

Guntram:
Laut Buddhismus gibt es keine Seele, so gesehen passiert nichts mit ihr. Im Buddhismus gibt es ein schwieriges Konzept des Geistes, das aber nicht fix und ewig ist. Der Geist wird prozesshaft verstanden, der aber von einer vergangenen Existenz zur nächsten Wiedergeburt weiter funktioniert. Wenn man stirbt, nimmt man gewissermaßen die Gewohnheiten und Anlagen mit ins nächste Leben.

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